Mein Weg zum Coach

Mein Name ist Nicole Willms und seit Februar 2018 bin ich stolze Mama. Stolze Mama eines sehr aktiven kleinen Jungen, der den Schlaf definitiv nicht erfunden hat…

Unser Sohn genießt seit seiner Geburt unsere volle Aufmerksamkeit, in Form von Nähe und Geborgenheit. Ich weiß, dass er mich rund um die Uhr benötigt, also schläft er auch seit seiner Geburt häufig auf mir bzw. zwischen uns. Entgegen vieler Ratschläge der älteren Generation weiß ich, dass er nachts nicht aufwacht, weil er Hunger hat und ich ihm statt der Brust lieber eine Flasche Säuglingsnahrung geben sollte. Mein Instinkt sagt mir, dass er mich einfach nur braucht. Meine Liebe, meine Wärme, seine Mama! Ich weiß aber auch, dass er für seine Entwicklung ausreichend Schlaf  benötigt. Das kleine Hirn lernt Tag für Tag erstaunlich viel dazu und muss enorm viele Erlebnisse verarbeiten. Unser Sohn ist monatelang im 30 Minuten-Takt aufgewacht, obwohl er direkt neben mir oder sogar auf mir geschlafen hat. Wir kamen beide über einen längeren Zeitraum selten in die so wichtige Tiefschlafphase.

Auch von Tagschläfchen  hielt er nicht viel. Er war so neugierig und hatte ein enormes Durchhaltevermögen, bloß nicht einfach so einzuschlafen. Ein Hoch auf die Erfindung von Kinderwagen und Tragehilfe. Seinen ersten Sommer verbrachte unser Sohn viel im Kinderwagen. So lange die Räder rollten war alles gut. Kaum mussten wir auf den Sportsitz umstellen, war allerdings kein Schläfchen mehr drin… die Welt war viel zu spannend! Wie gut, dass die Rekordhitze da endlich vorbei war, denn fortan an hatten wir ihn oft in der Trage – und wehe Mama oder Papa waren nicht durchgehend in Bewegung.

Die gemütlichste Art ihn zum Schlafen zu bewegen war aber das Einschlafstillen. Hin und wieder klappte danach das Ablegen in sein Bettchen, ohne das er sofort aufwachte. Der Schlaf dauerte dann aber selten länger als 20 Minuten. Die Quittung dafür bekamen wir dann am Abend oder in der Nacht, denn er war sichtlich übermüdet.

So waren mein Mann und ich uns einig, das Haushalt & Co. erst mal zweitrangig waren und ich all meine Zeit in die Schläfchen unseres Sohnes investierte. Besonders im Winter, saß ich also zwei- bis dreimal täglich rund 1,5 Stunden auf dem Sofa, damit er so lange wie möglich schlief – und das war eben auf Mama.

In dieser Zeit versuchte auch ich meinen fehlenden Nachtschlaf auszugleichen, und verbrachte außerdem sehr viel Zeit im Internet. Ich durchforstete das Web nach einer Lösung für unsere aktuelle Schlafsituation. Es wurden mir Unmengen an  Büchern, Informationen, Tipps und Erfahrungen  vorgeschlagen. Es war immer wieder von ähnlichen nächtlichen Aktivitäten und sogar noch anstrengenderen Nächten zu lesen. So war ich doch erst einmal erleichtert, dass es nicht nur uns so erging.

Ich las von Methoden, bei denen das Baby von heute auf morgen alleine in seinem Bett einschlafen sollte. Der Rat des Experten lautete, dass Baby schreien zu lassen, sei es auch stundenlang, bis es aus Erschöpfung einschläft. Diese Methode bricht mir persönlich das Herz. Denn es ist doch ein natürlicher Instinkt, nicht allein sein zu wollen, sondern sich in Sicherheit einer geliebten Person zu wissen? So ist es dem kleinen hilflosen Wesen doch nicht zu verdenken, dass es aus Angst weinen oder gar flehentlich schreien wird?

Aber ich kann es den Müttern, die noch müder und ausgelaugter waren wie ich, nicht einmal verdenken. Kommen diese Ratschläge doch sogar von Experten und ausgebildeten Pädagogen.

Es gab auch schon viele Mamis, die abgestillt haben, denn die Entwöhnung von der Brust sei der Schlüssel zum Durchschlafen. Letztendlich war die nächtliche Situation oft keineswegs besser. Es mussten nachts noch Fläschchen mit Säuglingsnahrung zubereitet werden, denn das Kind hatte einfach noch Hunger. Bei vielen eine enorme Enttäuschung, dafür die Stillbeziehung aufgegeben zu haben.

Ich habe von überteuerten Investitionen in Kuscheltiere, die Geräusche von sich geben, oder von speziellen Einschlafmelodien gelesen. So sah dies doch nach einem hoffnungsvollen Ausweg aus. Wunder sollen ja auch die vielen hübschen Spieluhren vollbringen. Bekommt man zur Geburt, oder gar schon zur Schwangerschaft, doch häufig mehr als nur eine geschenkt.

Ein weiteres Allheilmittel soll der Schnuller sein. Alle Welt sieht den künstlichen Sauger als „Must-have-Accesoire“ eines Babys. Doch ist so ein Nuckel nicht häufig auch ein Fluch?

Ich stieß auf eine Online-Community und hatte regen Austausch mit Mamis, die im gleichen Boot saßen. Die Kids waren teilweise schon ein Kleinkind, besuchten eine Tagesmutter oder den Kindergarten. Die Mütter berichteten von anstrengenden Nächten, während sie schon wieder im Job waren oder mehr als ein Kind hatten. Da sah ich mich schon als wandelnden Zombie, der morgens schlaftrunken  im Büro sitzt und unserem Sohn definitiv kein Geschwisterchen  schenken wird.

Ich informierte mich also über ein Schlafcoaching und war sofort fasziniert von der Art und Weise. Plötzlich konnte ich unseren Sohn verstehen. Ich wusste, wieso er nicht schlafen konnte. Mir wurde damit auch klar, dass man jedem Kind die nötige Hilfestellung geben kann, denn fehlender Schlaf ist nicht nur ein Problem für die Mutter oder das gesamte Familienleben, sondern ganz besonders für die Entwicklung  unseres geliebten Nachwuchses.

Die Leiterin dieses Schlafcoachings startete demnächst eine Ausbildung zum „Schlafcoach für Babys und Kleinkinder“. Es war meine Gunst, den Mamis, die noch in dem Boot der Erschöpfung und Verzweiflung sitzen, zu helfen. Somit absolvierte ich meine Ausbildung zum Schlafcoach bei Miriam Ende von „Mein Baby Schlafcoaching“.

Findest Du dich in diesem Mami-Boot wieder?

  • schlaflose Nächte? ständiges erwachen? anstrengende Tagschläfchen?
  • wandelnder Zombie bei der Arbeit? Geschwisterchen in Planung?
  • stillen, schuckeln, tragen oder stundenlange Spaziergänge mit dem Kinderwagen sind keine Option mehr?
  • Vielleicht leidet sogar das Ehe- oder Familienleben unter der momentanen Situation?

 

Gemeinsam finden wir auch für Eure Situation und Eure Bedürfnisse eine geeignete und liebevolle Lösung. Gemeinsam lassen wir wieder Harmonie in Euer Familienleben einkehren. Wir ermöglichen Dir wieder einen entspannten Abend mit Deinem Partner oder mit Deinen Freunden.

 

 

Schreib mich an und wir finden eine Lösung, die zu Euch und Eurer Familiensituation passt. Auch Euer Sonnenschein kann in nur 3 Wochen selbstständig Ein- und Durchschlafen. In liebevoller Art und Weise, ohne es entgegen seinem Naturinstinkt stundenlang schreien zu lassen.